B300 Umfahrung

Unter dem Motto „Diedorf macht mobil“ wurde 2015 aus der Mitte des Marktgemeinderates der Arbeitskreis „Ortsumfahrung“ gegründet. Dieser hatte es sich zum Ziel gemacht, mit zielgerichteten Aktionen den Bau der Ortsumfahrung voran zu bringen.

Mit Erfolg: Mitte März 2016 stufte der Verkehrsausschuss der Deutschen Bundestages die B300-Ortsumfahrung Diedorf im „Vordringlichen Bedarf“ ein, wie aus einem ersten Referentenentwurf des neuen Bundesverkehswegeplans (BVWP) zu entnehmen war. Damit ist der Weg geebnet, de seit Jahrzehnten vom Durchgangsverkehr geplagten Bürgerinnen und Bürger der Markgemeinde zu entlasten.

Auch der dreigleisige Ausbau des Schienennetzes zwischen Dinkelscherben und Augsburg wurde als „Vordringlicher Bedarf“ eingestuft.

Die höchste Stufe des „Vordringlichen Bedarfs“ bedeutet, dass die Projekte im Geltungszeitraum des BVWP bis zum Jahr 2030 umgesetzt bzw. begonnen werden.

Aktueller Stand lt. Straßenbauamt:

Das 3. Gleis ist grade noch so in den vordringlichen Bedarf gekommen. Das ist wichtig für die Ortumgehung Diedorf.

Im Dezember 2016 kam das Geld für die weitere Planung an das Straßenbauamt. Somit geht es weiter und der bisher genehmigte Vorentwurf muss neu überprüft werden.

Unverbindliche Timeline des Straßenbauamts:

Bis Sommer 2017:

Abstimmung mit Neusäß, Diedorf und der Bahn. Wir als Kommune können hier unsere Wünsche einbringen

Bis Sommer 2018:

Überarbeitung Plan (z.B. welche Naturschutzrechtlichen Sachen sich geändert haben etc.)

Bis Sommer 2019:

Erneute Genehmigung des Plans vom Bund (könnte auch etwas schneller gehen)

Bis Winter 2019:

Bearbeitung der Genehmigung und Planfeststellung

Bis Winter 2020:

Auslegung, Warten auf Einwände oder Klagen, Sollten keine kommen:

Bis Mitte 2021:

Planfeststellungsbeschluss und somit Baurecht

Bis Ende 2021:

Ausführungsplanung

Im Jahr 2022:

Theoretischer Baubeginn

Das gilt bei reibungslosem Ablauf. Mögliche Klagen können das Projekt um bis zu 10 Jahre verzögern.

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