Warum?

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1. Warum haben so viele langjährige Rathausmitarbeiter in der letzten Amtszeit die Verwaltung verlassen?

2. Warum wird unser Schuldenberg seit sechs Jahren immer größer?

3. Warum werden die Bürgerinnen und Bürger nicht ausreichend informiert?

4. Warum werden Maßnahmen aus dem „Bienen-Volksbegehren“ hier in Diedorf nicht umgesetzt?

5. Warum müssen so viele Kinder in Container-Kindergärten oder in andere Ortsteile gebracht werden?

6. Warum werden bei neuen Baugebieten ökologische Aspekte  hinsichtlich Zäunen, Hecken, Bepflanzung, Bodenversiegelung und Tierschutz nicht ausreichend berück- sichtigt? Was sind eigentlich die örtlichen Klimaziele der Gemeinde Diedorf

 


Wir haben Antworten auf diese Fragen:

zu 1. Klar ist, man braucht im Rathaus eine wertschätzende Führung für ein positives Arbeitsklima. Auch die Unterbringung der Verwaltung muss endlich konsequent umgesetzt werden, ein Arbeitskreis reicht hier nicht.

zu 2. Die angefangenen, unfertigen Projekte von heute sind unsere Schulden von morgen. Mehr als 15 Mio. € kommen in den nächsten drei, vier Jahren unaufhaltsam auf uns zu. Und da sind das Rathaus (mind. 5,0 Mio. €) und der Feuerwehrneubau in Diedorf (mind. 5,0 Mio. €) noch gar nicht berücksichtigt. Unser Antrag, ein Gutachten zur Haushaltsführung der Gemeinde erstellen zu lassen, wurde abgelehnt. Der Haushalt muß dringend konsolidiert werden, alle Kostenfaktoren müssen jetzt schnell auf den Prüfstand.

zu 3. Von einer ausreichenden Information zum Neubau des Kindergartens Wilishausen kann nicht die Rede sein. Auch nicht beim Thema Trinkwasser-Chlorung. Wir fordern vollständige Transparenz.

zu 4. Von Umweltschutz und von Lebensqualität wird gern geredet – aber auf der Ebene
unserer Gemeinde unterbleiben selbst relativ einfache Maßnahmen. Unser Antrag, öffentliche
Grünflächen mit Blühpflanzen zu bepflanzen, wird nicht umgesetzt. Dafür brauchen wir in der
kommenden Periode Mehrheiten. Wir wollen Blühwiesen in der Gemeinde.

zu 5. Für eine zuverlässige zukunftsorientierte Planung des benötigten Umfangs der Kinderbetreuung
wollen wir künftig Prognosen, die den Zuwachs auch in den neu hinzukommenden Bauge- bieten berücksichtigen. Wenn möglich, sollen hier Neubürger schon bei der Anmeldung ihren
Bedarf anmelden können. Wir müssen so genau wie möglich wissen, wo welcher Bedarf entsteht. Dann können wir endlich auch ortsteilbezogene Lösungen schaffen.

zu 6. In der kommenden Periode wollen wir einen eigenen Umweltausschuss einrichten, der sich
ausschließlich mit Umweltthemen auseinandersetzt, unter der Führung des 2. oder 3. Bürgermeisters.